Die Diktatur der Schönheit
Attraktivität und Schönheit fungieren nun als Kapitalanlage, ein Gut, mit dem wir sehr viele Vorteile für uns herausschlagen können, und nicht nur, was das andere Geschlecht anbelangt. Sondern, wie auch viele Studien bereits bestätigen könnten, vor allem auch in Hinblick auf unser Sozialleben. Insbesondere in der Arbeitswelt von heute scheint das Aussehen wichtiger als unsere Fähigkeiten und unsere Ausbildung der ausschlaggebende Erfolgsfaktor zu sein.

Der Wirtschaftswissenschaftler Daniel Hamermesh hat basierend auf dieser Theorie ein Rechenbeispiel gemacht: ein attraktive Mann im Schnitt 250.000 Dollar mehr im Laufe seines Arbeitslebens verdienen würde, als irgend einer seiner weniger gutaussehenden Kollegen. Eine Theorie, die von vielen Personalabteilungen bestätigt wird und die allesamt der Meinung sind, dass gutes Aussehen und mittelmäßiges Know-how besser sind, als Arbeitsgenies, die aber physiognomisch nicht viel zu bieten haben.
Der einzige Ausweg aus diesem Dilemma ist folglich die Hoffnung daran, dass Schönheit etwas Subjektives sei, und dass somit alle die gleichen Chancen haben. Und obwohl Schönheitsideale sich ständig im Wandel befinden, so gibt es leider gewisse Standards, die unveränderbar sind und gegenüber vergänglichen Tendenzen resistent sind: symmetrische Gesichter und reine Haut werden wohl auch in Zukunft als „schön“ gelten. Und wenn leider nicht zu dieser privilegierten Gruppe gehörst, dann hast du, will man diesen Theorien Glauben schenken, nicht so gute Karten.
Im zweiten Teil dieses Artikels wird folglich die Bedeutung der Schönheit im Berufsleben im Vordergrund stehen, und die positiven wie negativen Auswirkungen, die dies nach sich ziehen kann. In der Zwischenzeit solltest du Appartments in Mailand mieten, wo die Menschen scheinbar immer noch an natürliche Schönheit glauben.








